#18: Verletzlichsein & Liebe als Führungskultur

Shownotes

Es ist nicht mehr zu übersehen. Überall brechen bisherige Machtsysteme auf. Egozentrierte Kulturen zerfallen, verlieren ihre Kraft. Menschen streben nach Freiheit, ins Leben, in ihr Lebendigsein. Weltweit. Die Zeit ist überreif, die Ära von Angst und Kontrolle hinter sich zu lassen. Im Kleinen, in unseren Beziehungen im Privatleben, wie im Großen, auf gesamtgesellschaftlich globaler Bühne.

Könnte die Liebe der Schlüssel für eine neue Führungskultur sein? diese Frage, die von einer Klientin gestellt ist, leitet durch diese Podcastfolge. Denn eins ist klar: Liebe ist der Weg für die neuen Kulturen, die jetzt gestaltet werden wollen. Aktuell befinden wir uns aber noch im Sterbeprozess, im Abgesang des Alten.

Wie dieser Übergang vom Alten ins Neue praktisch aussehen kann, macht Maren anhand eines Beispiels deutlich. Vor kurzem hatte sie den Auftrag, den Führungswechsel in einem Unternehmen zu begleiten. Nach 30 Jahren verließ der bisherige egozentrierte Geschäftsführer seine Position und übergab an seinen jungen, visionären Nachfolger. Dieser Prozess war ein Stellvertreter-Prozess für das, was im Moment auf globaler Bühne ansteht. Das Alte muss abdanken, Platz machen, für das Neue. Ego, Angst, Manipulation & Kontrolle dürfen gehen. Verletzlichsein & Liebe übernehmen.

Was Liebe heißt, welche Hindernisse wir Menschen der Liebe in den Weg stellen und wieso insbesondere Menschen in Führung nicht lieben können, versucht diese Folge zu beleuchten. Hinzu kommt: Menschen in Machtpositionen stolpern häufig – aus Gründen - über ihre abgespaltene Sexualität, die sie in verschiedenen Facetten ausagieren.

Hoffnung geben Menschen, die auf dem Weg ins Neue sind. Ob das die Führungskraft ist, die mit Maren in der Auftragsklärung direkt über Liebe spricht, oder die Generation Z, mit der sie kürzlich 2 Tage verbringen durfte. Sie alle sind Puzzleteile von dem, um das es zukünftig gehen wird: Verletzlichsein & Liebe - einfach pures Menschsein. Gar nicht so leicht, wenn die Mehrheit immer noch blockiert, nicht sehen kann und will, dass ihre Zeit vorbei ist.

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